lieblingssätze
“das ist die reihenfolge”
das sag ich jetzt gern, wenn ich erst zum fleischer will (um eine wiener wurst abzustauben) und dann erst zum bäcker (um ‘ne brezel zu ergattern) und erst später dann zur dm (um einen riegel zu kaufen)
“das ist die reihenfolge”
das sag ich jetzt gern, wenn ich erst zum fleischer will (um eine wiener wurst abzustauben) und dann erst zum bäcker (um ‘ne brezel zu ergattern) und erst später dann zur dm (um einen riegel zu kaufen)
weil mir die reibekuchen, westfälisch auch pickert genannt und zubereitet von tante edith an einem gusseisernen ofen im untergeschoss, ebenso gut geschmeckt haben wie ihr apfelmus (beides habe ich am wochenende reichlich kosten dürfen, während die pickertproduktion im ug noch auf vollen touren lief), hab ich heute, nach wenigen tagen des überlegens, folgenden satz gesagt: “da ist tante edith im keller und alle essen ihr apfelmus auf”. wieviel lebensweisheit doch in einem reibekuchen steckt…
als gestern papa auf mich eingeredet hat, ich möge doch nicht die wurst vom brot essen, sondern beides schön zusammen in den mund stopfen, da hab ich ihm contra gegeben: “jetzt sei aber mal still” hab ich mit nachdruck gesagt. das könne ich nur aus dem kindergarten haben, sagen meine eltern, die ganz verdutzt geguckt haben. macht sich der kindergartenbesuch am ende doch bezahlt…
“komme gleich wieder, kurz weg, arbeiten” – sag ich jetzt immer. mama und papa sollen sich ja keine sorgen machen, wenn ich mal kurz aus dem zimmer raus bin.
aus der beliebten reihe “meine neuen und erste sätze” heute der folgende: “sieht komisch aus”. (ps: gemeint war übrigens papa mit shampoo auf dem kopf)
habe ein neues lieblingswort. “aufstehen”. sag ich gerne mal auch am sonntag um halb sechs oder früher. beim vierten und fünften mal dann auch in gehobener lautstärke. dann kommen mama oder papa immer an mein bett – mann, sehen die müde aus, sie sollten mehr schlafen! – und ich präsentiere ihnen mein zweit-lieblingswort: “hoch”. klappt bestens und ich lande auf ihren armen…
ps: freu mich auf oster-feiertage. vier tage um “aufstehen” zu jeweils früher stunde zu üben.